Camping – was ist erlaubt, was verboten

Camping – was ist erlaubt, was verboten

Camping ist eine der beliebtesten Outdoor-Aktivitäten der Welt. Es ist eine großartige Möglichkeit, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, die Natur zu genießen und frische Luft zu schnappen.

Camping kann auf viele verschiedene Arten durchgeführt werden, aber es gibt bestimmte Regeln, die Sie beachten sollten, wenn Sie campen gehen. Dies wird Ihre Erfahrung sicherer und angenehmer machen.

Wenn Sie einen Campingausflug planen, ist es wichtig, daran zu denken, dass es einige Dinge gibt, die beim Campen erlaubt sind, und einige Dinge, die nicht erlaubt sind. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie beim Camping tun können und was beim Camping verboten ist.

Ob und wo Camping wie erlaubt ist, unterscheidet sich von Staat zu Staat. Hierzulande bestimmen bspw. Landes- sowie Bundesgesetze darüber.

In vielen europäischen Ländern ist Camping nur auf gesonderten Campingplätzen erlaubt, manchmal auch auf privaten Grundstücken, sofern der jeweilige Eigentümer zustimmt.

Wer mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen einen Parkplatz ansteuert, darf dort einmalig übernachten.
Camping ist dort allerdings verboten. Gestattet ist nur die „Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit“.

Nicht erlaubt ist es also, eventuelle Trittstufen aufzubauen, Stühle, Tisch und Grill aufzustellen und erst einmal ein herzhaftes Steak zu genießen.

Camping – was ist erlaubt, was verboten

In Deutschland wird dies als unerlaubte Sondernutzung des öffentlichen Verkehrsraums angesehen, infolgedessen sogar als eine Ordnungswidrigkeit. Wer jetzt vorhat, im Wald zu kampieren, sollte folgende Zeilen aufmerksam lesen.

Denn auch hierbei begeht der unvorsichtige Camper nach den Wald- und Naturschutzgesetzen schnell die ein oder andere Straftat wie etwa Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch.

Im letzteren Beispiel stellt der Wald das Haus dar. Wer ein Lagerfeuer entzündet oder am nächsten Tag seinen Abfall liegen lässt, beschädigt genau genommen das Waldgelände.

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Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern erlauben Wanderern und Radfahrern zumindest eine Übernachtung im Wald, sofern es sich nicht gerade um ein Naturschutzgebiet handelt.

Die Schweiz, Skandinavien und Schottland scheinen dahingehend etwas aufgeschlossener zu sein. Dort gibt es ein so genanntes Jedermannsrecht, nach dem jeder kampieren darf, wo er will, sofern er nichts beschädigt oder zurücklässt.

Befindet sich in unmittelbarer Nähe ein Wohnhaus, müssen die Camper allerdings erst um Erlaubnis fragen. Verboten ist es jedoch, die Gegend mit motorisierten Vehikeln unsicher zu machen.

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